Z wie Zwillingsnadel

Eine Zwillingsnadel besteht aus zwei miteinander verbundenen Nadeln, die nebeneinander angeordnet sind. Die Zwillingsnadel wird wie eine normale Nadel eingesetzt. Sie hat auch eine flache Seite (Flachkolben).

Einfädeln

Der Unterfaden wird wie gewohnt eingefädelt. Allerdings benötigst du zwei Oberfäden. Dazu fädelst du beide Fäden gleichzeitig in deine Nähmaschine ein. Und zwar so, als würdest du nur einen Faden einfädeln. Du nimmst also beide Fäden zusammen. Erst vor der Nadel werden die Fäden geteilt (bei manchen Maschinen gibt es direkt vor der Nadel zwei Führungen, dann teile die Fäden bereits hier).

Nähen

Du stellst einen möglichst langen Geradstich ein und nähst wie gewohnt. Wichtig ist, dass die rechte Stoffseite oben liegt, denn die beiden Oberfäden der Zwillingsnadel werden auf der Stoffunterseite zickzackartig miteinander verschlungen. Ziehe nicht an deinem Stoff, denn auf den Nadeln ist mehr Spannung als auf einer Einzelnadel, daher brechen sie leichter. Die fertige Naht der Zwillingsnadel zeigt von der Oberseite zwei parallel verlaufende Nähte, auf der Unterseite einen Zickzackstich und die Naht ist elastisch. Daher eignet sie sich sehr gut für Säume.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.